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Energieberg Georgswerder, Hamburg, 2009
Wettbewerb, 2. Rang
Die Talstation liegt am Fusse des Energiebergs. Die an der Ankunftsseite angeordnete, offene Ausstellungshalle mit ihrem expressiv gefalteten Dach bildet das Eingangstor zum neuen Park. Durch diese hindurch wird der Besucher dem Zaun entlang auf den Energieberg geführt. Auf dem höchsten Punkt des Berges, dem Eventplateau, befindet sich die Bergstation. Ihr markantes Dach schützt die nach Hamburg ausgerichtete Tribüne auf der die Besucher verweilen oder Anlässe beiwohnen können. Die Untersicht dieser Konstruktion ist in der Nacht beleuchtet und wird somit zu einem von weit her sichtbares Zeichen für den Energieberg.
Die Berg- und Talstation werden als vorfabrizierte Holzständerbauten, welche auf einem Betonfundament ruhen, ausgeführt. Die Dachstrukturen bestehen aus Holzfaltwerke mit punktuellen Stahleinlagen und sind mit blankem Peraluman, welches elegant schimmert, eingedeckt. Diese wirtschaftlichen und nachhaltigen Bauten werden mittels eines weissen Anstrichs mit den bestehenden Deponiegebäuden farblich vereinheitlicht und somit kommunikativ zu einem zusammenhängenden ganzen zusammengefasst. Die weisse Farbe, welche auch die Folies auf dem Berg (Sitzdrüsen und Rotoren der Windkraftanlagen) prägt schafft einen Kontrast zur farbenfrohen, pulsierenden Landschaft.
Credits: Gramazio & Kohler, Zürich
In Zusammenarbeit mit: Schweingruber Zulauf Lanschaftsarchitekten, Miriam Zehnder, Christina Hemauer/Roman Keller Auftraggeber: IBA Hamburg Mitarbeiter: Boris Gusic (Projektleitung), Gabriel Cuéllar, Peter Heckeroth Ausgewählte Experten: Schweingruber Zulauf (Landschaftsarchitektur), Christina Hemauer/Roman Keller (Künstlerisches Konzept), Miriam Zehnder (Szenografie)
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